![]() ![]() Tumoren der Nase bzw. Nasennebenhöhlen werden wahrscheinlich durch Exposition mit Eiche- und Buchenstäuben ausgelöst. Sie kommen hauptsächlich bei Tischlern und Holzarbeitern vor. Die Fünfjahres- Überlebensrate liegt bei etwa 30%. Therapie besteht aus Operation plus Nachbestrahlung. Chemotherapie bringt keine Verbesserung der Überlebensrate. Tumoren des Oropharynx werden durch Risikofaktoren wie Rauchen und Genuss von hochprozentigem Alkohol begünstigt. Die Lokalisationen dieser Tumoren sind die Mandeln, der Zungengrund, der Gaumenboden sowie die Rachenwand. Die Fünfjahresüberlebensrate beträgt etwa 30%. Tumoren der Mandeln und des Weichengaumens haben die beste Prognose. Tumoren der Rachenwand und des Zungengrundes die schlechteste. Eine Prognoseverbesserung wird durch eine präope- rative Chemotherapie oder durch eine simultane Radiochemotherapie bei inoperablen Patienten erwartet. Schilddrüsenkarzinome werden drei mal häufiger bei Frauen als bei Männern vorgefunden. Die konventionelle Therapie besteht aus Operation und Radiotherapie. Die Fünfjahresüberlebensrate nach chirurgischer Behand- lung beträgt 70-90%. Der Speiseröhrenkrebs wird in Zusammenhang gebracht mit: hochprozentigem Alkohol, Tabak-Abusus, häufigem Genuss von heißen Getränken oder Speisen. Die Therapie besteht aus Operation, Strahlentherapie wird bei inoperablen Formen verabreicht. Die Chemotherapie ist noch keine erfolgreiche Standardtherapie bei Speiseröhrenkrebs. Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe KREBSARTEN Kopf-, Hals-, Schilddrüsen-, Speiseröhren-Tumor ![]() ![]() Eierstock-, Gebärmutter- krebs (Zervix, Korpus- karzinom) Eierstock-, Gebärmutter- krebs (Zervix, Korpus- karzinom)![]() ![]() |