![]() Bei den Weichteilsarkomen handelt es sich um bösartige Geschwülste des Stützgewebes (Fettgewebe, glatte Muskulatur, quergestreifte Muskulatur, Blutgefäße, Lymphgefäße) und der peripheren Nerven. In nahezu der Hälfte aller Fälle sind die Beine betroffen, der Oberkörper mit 19%, die Arme mit 14%, der Bauchraum mit 13% und Kopf-Hals mit etwa acht Prozent. Die Lungenmetastasen sind mit 70% die häufigsten Fernmetastasen, wobei 20% bereits bei Diagnoser- stellung vorhanden sind. Die chirurgische Therapie besteht in der radikalen Entfernung des Tumorgewebes. Weichteilsarkome haben jedoch eine hohe lokale und systemische Rezidivrate. Ein Lokalrezidiv verdoppelt die Wahr- scheinlichkeit, dass der Patient an seinem Tumor verstirbt. Ab Stadium II sollte jeder Patient nach Möglich- keit einer Radiotherapie zugeführt werden. Eine Chemotherapie ist bei Weichteilsarkomen zur Zeit noch nicht gesichert. Klinische Studien zeigen keine reproduzierbaren Verbesserungen der rezidivfreien Zeit bzw. der Gesamtüberlebensrate. Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe KREBSARTEN Weichteilsarkome ![]() ![]() ![]() Eierstock-, Gebärmutter- krebs (Zervix, Korpus- karzinom) Eierstock-, Gebärmutter- krebs (Zervix, Korpus- karzinom)![]() ![]() |